KV Würzburg - Land

Anlässlich einer kürzlich veröffentlichten Studie des Umweltbundesamtes (Heinrichs Scherbarth Sommer:  Wirkungen von Tempo 30 an Hauptverkehrsstraßen Januar 2017) zu den immensen Vorteilen von Tempo-30-Zonen befassten sich die Höchberger Grünen mit der Verkehrssituation in Höchberg.

Auch auf Initiativen und Drängen der Grünen sind Tempo-30-Zonen in Höchberg ja inzwischen die Regel. Dadurch werde laut Bundes-umweltamt eine höhere Verkehrssicherheit erreicht. Der Anhalteweg eines Fahrzeuges sei bei Tempo 50 demnach 27,7 Meter und werde bei Tempo 30 auf 13,3 Meter also weniger als die Hälfte reduziert (Studie Seite 15 ff). Die mittlere Geschwindigkeit nehme zwischen 16 km/h und 18 km/h ab (S. 6 ff). Die Lärmsenkung betrage 2 bis 3 Dezibel was nahezu dem Wert einer Halbierung der Verkehrsmenge entspreche (S. 13 f).

Aus diesen Fakten gehe hervor dass in Höchberg überlegt werden solle ob nicht Tempo 30 für den ganzen Ortsbereich ohne Ausnahmen gelten solle so die Grünen. Darüber hinaus komme es immer wieder zu Klagen von Anwohnern auch von Tempo-30-Zonen dass die zugelassene Höchstgeschwindigkeit oft deutlich überschritten werde was auch Messungen des Marktes Höchberg bestätigten. An nicht wenigen Stellen so zum Beispiel im Engpass der Alten Steige führt dies zu akuten Verkehrsgefährdungen. Es sei Aufgabe des Marktes Höchberg so die Grünen stärker dafür zu sorgen dass die angeordnete Höchst-geschwindigkeit auch durch Radarkontrollen eingehalten wird.

Auch über eine große Lärmbelastung wird besonders von den Anwohnern der B 8 zwischen Ortseingang Richtung Waldbüttelbrunn und der Stadtgrenze Richtung Würzburg immer wieder geklagt. Auch hier sei zu fragen ob eine Reduzierung der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit um 20 km/h nicht teilweise Abhilfe schaffen sollte wenn laut Bundesumweltamt der Lärmpegel so reduziert werde dass er nur noch der Hälfte des Verkehrsaufkommens entspreche.

Bienen und Wildbienen finden auf unserer Flur mit ihrer großflächigen Landwirtschaft immer weniger  Nahrung so dass sie oft in bebaute Gebiete ausweichen müssen da dort für sie noch eine höhere Nahrungsvielfalt und ein größeres Nahrungsangebot herrschen.

Vielfach ist sogar schon von einem Bienensterben die Rede. Auch viele Tiere finden auf den Feldern der großflächigen Landwirtschaft nur wenig Schutz. Um diesem Nahrungsmangel auch in Höchberg ein Stück abzuhelfen haben sich die Marktgemeinderäte Martin Hupp und Walter Feineis zusammengetan. Martin Hupp sähte hierfür zwei Felder die einige Jahre brach gelegen waren mit Bienenweide an einer Saatmischung die von der Landesanstalt in Veitshöchheim speziell als Bienennahrung entwickelt wurde.
Diese Bienenweide wird in Waldbüttelbrunn schon seit längerem von der Gemeinde ausgebracht. Die Ausgaben für das Saatgut für diese Maßnahme in Höchberg teilten sich die Höchberger Mitte die Höchberger Grünen und die Ortsgruppe des Bundes Naturschutz. Die drei Gruppen und der Runde Tisch Natur sehen in der Aussaat auch einen Ansporn für andere Grundstücksbesitzer es ihnen gleich zu tun.
Walter Feineis schuf auf einer nahegelegenen Streuobstwiese ein Biotop mit Obstbäumen Hecken stehendem und liegenden Totholz mit vielen Höhlen für Wildbienen liegengelassenen Baumschnitt und anderen Elementen zum Schutz von Tieren. Dabei ließ er sich von Jürgen Steinmetz vom Bund Naturschutz der in Waldbüttelbrunn das Wildbienenprogramm betreut intensiv beraten.
Da sich die Streuobstwiese schon in Richtung eines Magerrasens entwickelt wurde auf das Umpflügen des Feldes und die Aussaat von Bienenweide hier verzichtet. Stattdessen soll mit anderen Maßnahmen der Wert des Grundstücks für Bienen und Wildbienen noch weiter erhöht werten.

informiert sich über Höchberger Anliegender-bundestagskandidat-der-gruenen

Der Bundestagskandidat von Bündnis 90/Die Grünen und künftiger Höchberger Mitbürger Martin Heilig informierte sich über Projekte und Anliegen die in Höchberg im Moment und in naher Zukunft von besonderer Bedeutung sind. Als Vater von vier Söhnen war er dabei besonders von der Situation der Kindergärten und Kinderkrippen in der Marktgemeinde angetan. Hier hätten die politisch Verantwortlichen natürlich mit Zustimmung und Unterstützung der örtlichen Grünen vorbildlich gehandelt und er freue sich dass sein jüngster Sohn so einen Platz in der Kinderkrippe am Wiesenweg bekommen hat.

Auch die Schulsituation in Höchberg über die er von den Marktgemeinderäten Silke Seifer-Fischer Walter Feineis und Johannes Väthjunker unterrichtet wurde  stelle sich grundsätzlich positiv dar. Allerdings werde der Umbau der Ernst-Keil-Schule und die Einrichtung einer Mensa und von Aufenthaltsräumen dem Markt eine Stange Geld kosten das aber in der Bildung und Erziehung unserer Kinder gut angelegt sei. Auch eine räumliche Trennung von Grund- und Hauptschule hält Heilig der auch Vorsitzender des Bezirks Unterfranken der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ist für sinnvoll um so innovative pädagogische Konzepte besser umsetzen zu können.

Allerdings werde es auch in der bayerischen Schullandschaft in den nächsten Jahren und Jahrzehnten Veränderungen geben die wieder organisatorische und bauliche Anpassungen erforderlich machen würden. So forderten die Oppositionsparteien im Landtag eine mindestens sechsjährige gemeinsame Schulzeit für alle Kinder wie dies schon in vielen anderen Bundesländern der Fall sei und würden im Falle einer Regierungsbeteiligung diese auch zu verwirklichen suchen. Deshalb sollten die schulischen Baumaßnahmen des Marktes Höchberg möglichst flexibel gestaltet werden.

Besonders kritisch ging der Stellvertretende Vorsitzende der Bürgerinitiative gegen die B26n mit diesem Projekt ins Gericht. Für Höchberg sei dadurch keinerlei Entlastung weder bei PKW- noch beim LKW-Verkehr  zu erwarten. Es würde nicht nur das idylische Werntal und die noch gut erhaltene Natur im Bereich von Birkenfeld Billingshausen Greußenheim Hettstadt und Waldbüttelbrunn zerstören sondern auch eine große Lärm- und Abgasbelastung in unsere Gegend bringen. Er bat deshalb auch als Stellvertrender Vorsitzender der Bürgerinitiative gegen die B26n die politisch Verantwortlichen in Höchberg darum ihren Nachbargemeinden die sich in ihrer überwältigen Mehrheit gegen das Projekt ausgesprochen haben in ihrer Sorge um eine gesunde Umwelt und ihrem Protest gegen das Vorhaben nicht in den Rücken zu fallen. Schließlich würden beim Bau der B26n rund eine halbe Milliarde Steuergelder verschwendet werden ohne dass er zu einer Verkürzung der Strecke zwischen Werneck und Kist und einer Verkehrsentlastung kommen würde. Im Gegenteil würden so neue Verkehrsströme insbesondere der Internationaler Spediteure in die Region geholt.

Schließlich diskutierte er mit den Höchberger Grünen noch die Lage der erneuerbaren Energien in Höchberg. Zwar sei hier seitens des Marktes in der Vergangenheit einiges geschehen aber angesichts der sehr guten finanziellen Lage Höchbergs noch lange nicht genug. Er erinnerte daran dass nach den Berechnungen aller Experten besonders auch des Würzburger Klimatologen Professors Heiko Paeth Höchberg mit einem Temperaturanstieg von vier Grad rechnen müsse was verheerende Auswirkungen für die Menschen die Landwirtschaft und den Wald haben werde.

Abschließend gab der Höchberger Ortsvorsitzende der Grünen und Kreisrat Sven Winzenhörlein noch einmal seine Freude zum Ausdruck Martin Heilig bald als einer der ihren in Höchberg begrüßen zu können.

Nachdem im in den 1970er Jahren entstandenen Höchberger Gewerbegebiet inzwischen ein Engpass an Flächen besteht sind sich alle Fraktionen des Marktgemeinderats einig dass es dort zumindest zu einer Verdichtung kommen soll.

Die Fraktionen der Höchberger Mitte und von Bündnis 90/Die Grünen trafen sich deshalb dort zu einem Ortstermin. Dabei war man sich einig dass eine Aufstockung und Neubebauung bestehender Flächen Vorrang vor einer Erweiterung haben sollte.

Allerdings könne man auch einer Arrondierung des Gebietes zwischen der Waschstraße des REWE-Marktes dem Parkplatz der Fa. Wölfel und der Gärtnerei Hupp zustimmen. Dies würde eine zusätzliche Fläche von ca. 3 bis 35 Hektar ergeben damit sich ansässige Firmen vergrößern und weitere ansiedeln können.

Dafür muss aber erst einmal der Grunderwerb durchgeführt werden. Einen weiteren Landschaftsverbrauch und Eingriff in die Natur lehnen beide Fraktionen ab. Zur besseren Erschließung des Gebietes und auch einer Aufwertung bestehender Betriebe sollte eine Verbindung zwischen dem Wendehammer „Max-Plank-Straße“ in Richtung REWE-Tankstelle und von dort zur „Heidelberger Straße“ hergestellt werden. Einer größeren Erweiterung des Gewerbegebiets und einer umfassenden Erschließungsstraße sind auch aufgrund der Topografie (starker Abfall des Geländes Richtung Steinbachtal) sehr enge landschaftliche und finanzielle Grenzen gesetzt da dort sehr große Geländeveränderungen nötig wären.

Grundsätzlich sollte sich die Verdichtung und Arrondierung des Gewerbegebiets für den Markt Höchberg finanziell lohnen. Einen subventionierten Landschaftsverbrauch lehnen beide Fraktionen ab. Dabei ist darauf zu achten dass möglichst viele hochwertige Arbeitsplätze entstehen.

Seit geraumer Zeit verkehrt in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Bus der Verkehrsgesellschaft Main-Tauber (VGMT) von Würzburg nach Wertheim. Der Bus fährt um 2:20 Uhr am HBF in Würzburg los und hält anschließend an mehreren Haltestellen im Stadtgebiet Würzburg danach erst wieder in Dertingen. Der Bus fährt die Strecke auf der Bundesstraße 8 und kommt somit dabei auch an Höchberg Waldbüttelbrunn Mädelhofen und Roßbrunn vorbei. Sowohl in Höchberg als auch in Waldbüttelbrunn und Roßbrunn gäbe es direkt an der Fahrtstrecke gelegene Bushaltestellen die von diesem Bus leicht anzufahren wären.

Leider geschieht dies jedoch nicht. Schon seit längerem wird von den Jugendlichen und jungen Erwachsenen dieser Orte eine verbesserte Busanbindung nachts an Wochenenden gewünscht. Bisher fährt der letzte Bus in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 0:35 Uhr von Würzburg nach Waldbüttelbrunn und um 0:43 Uhr nach Höchberg. Das ist für alle die Veranstaltungen in einem der zahlreichen Würzburger Clubs besuchen möchten deutlich zu früh. Viele junge Menschen benutzen deswegen Taxis oder sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs was auf die Dauer keine gute Situation ist. Insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen ist es wichtig nachts preiswert nach Hause kommen zu können um so am sozialen (Nacht-)Leben teilhaben zu können. Gerade auch für Studierende die das APG-Nachttaxi mit dem Semesterticket nicht nutzen können aber aufgrund der Wohnunsgnot in der Stadt immer öfter in einer der Stadtrandgemeinden wohnen.
Warum wird vor diesem Hintergrund eine bestehende Verbindung in der Nacht nicht besser ausgenützt? Es sollten sofort Verhandlungen aufgenommen werden mit dem Ziel dass die bestehende Verbindung auch für die Orte im Landkreis Würzburg geöffnet wird! Die Grünen-Fraktionen in den Gemeinderäten von Höchberg und Waldbüttelbrunn haben deswegen jeweils den Antrag gestellt den 1. Bürgermeister mit Verhandlungen mit dem Ziel eine Nachtanbindung zu realisieren zu beauftragen. Wir hoffen dass sowohl bei den Gemeinden als auch bei der VGMT und dem Kommunalunternehmen die Bereitschaft vorhanden ist hier einmal wirklich eine große Verbesserung für junge Menschen im Landkreis Würzburg zu schaffen!

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