Putzmunter mit den Grünen Ochsenfurt

Immer noch zu viel Glitzerkonfetti im Gras

Ochsenfurt.  Im Vergleich zur Putz.munter Aktion des Vorjahres scheinen sich die Müllmengen im Stadtgraben nicht wesentlich verändert zu haben. Die Menge an eingesammelten Zigarettenkippen ist leicht zurück gegangen. Und das Konfetti, das beim Gaudiwurm erst zwei Wochen zuvor auf Pflastersteinen und Wiese landete, scheint weniger geworden zu sein. Kaum noch zu sehen waren die Reste von Papierkonfetti, allerdings fielen dafür die Glitzerkonfetti aus Metallfilmfolie umso mehr auf, weil sie nicht verrotten und so Gras und Büsche nachhaltig verunzieren. Gerade für Vögel und Kleintiere wie Mäuse stellen Glitzerkonfetti eine ernste Gefahr dar, weil sie daran ersticken können oder die Glitzerfolien das Verdauungssystem verstopfen. Aber auch für Hunde können Zigarettenstummel durchaus lebensgefährlich werden, wenn sie sie fressen.

„Dass wir immer noch so viele Konfettireste fanden, ist sehr schade. Wir gönnen jedem den Spaß und klar ist Konfetti schön. Aber wenn dann Plastikmüll liegen bleibt und die Umwelt verschmutzt, ist das Spaß auf Kosten anderer. Spaß ja, aber bitte mit Rücksicht – auch auf Tiere,“ meint Charles Leineweber, Ortsvorsitzender der Grünen.

Allerdings fanden die Grünen bei ihrem zweiten Mutz.munter Termin am Mainufer hinter der Zuckerfabrik deutlich mehr Müll, darunter viele Glasflaschen mit Pfand, aber auch einen Fensterrahmen und einen Kochtopf.

Text: Britta Huber 

GRÜNE Putzmunter, v.l.: Thomas Lauer, Britta Huber. Putz.munter kann auch zu zweit Spaß machen und erfolgreich sein. Sechs Säcke kamen am Mainufer hinter der Zuckerfabrik zusammen, darunter viele Glasflaschen mit Pfand, aber auch ein Fensterrahmen und ein Kochtopf. (Foto: Thomas Lauer)
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GRÜNE Putzmunter, v.l.: Britta Huber, Charles Leineweber, Karen Bauer, Abdullah Akra und Josef Meixner arbeiteten sich durch den Stadtgraben. (Foto: Charles Leineweber)
Immer noch zu viel Glitzerkonfetti auf der Grünfläche an der Brunnenstraße.  Die Metallfilmfolie kann eine ernste Gefahr für Vögel und Kleintiere darstellen, sie können daran ersticken oder damit ihr Verdauungssystem verstopfen.  (Foto: Charles Leineweber)

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