KV Würzburg - Land

Es war ein Novum für die Landkreis-Grünen: Am 5.4.2019 versammelten sich in der Zeller Rose 22 der insgesamt 63 seit Anfang 2018 beigetretenen Neumitglieder zum ersten „Neumitgliedertreffen“.

Aus Höchberg und Holzkirchhausen, aus Thüngersheim, Erlabrunn, Zell, Estenfeld, Burggrumbach, Reichenberg und Randersacker waren engagierte Bürgerinnen und Bürger aller Alters- und Berufsgruppen gekommen, einige davon noch im Hochgefühl der gerade erfolgten Ortsverbandsgründung (Zell und Estenfeld).
Die Grünen erleben derzeit bayern- und bundesweit einen großen Mitgliederzuwachs. Das gilt auch für den Landkreis Würzburg. Was bewegt so viele zu einem solchen Schritt?
Nach ihren Motiven für den Parteieintritt gefragt, herrschte viel Übereinstimmung unter den Anwesenden: Fast alle nannten den Wunsch nach politischer Veränderung im Landkreis. Für viele war es aber auch das Bedürfnis aufzustehen gegen das Erstarken rechter Kräfte. Allen dabei ein zentrales Anliegen: der Einsatz für eine Energiewende, für Nachhaltigkeit in Landwirtschaft und Baugewerbe und für einen konsequenten Klima- und Umweltschutz.

Begrüßt wurden die „Neuen“ von Kerstin Celina (MdL), Karen Heußner (Fraktionsvorsitzende im Kreisrat und Mitglied des Kreisvorstands) und Gerhard Müller (Bezirksrat) und vom Vorstand der Landkreis-Grünen, vertreten durch die Vorsitzenden Irina Hönig (Gerbrunn) und Sven Winzenhörlein (Höchberg) sowie durch Britta Huber (Ochsenfurt) und Jessica Hecht (Zell).

Ausführliche Informationen zu den Aufgabenfeldern und Themenschwerpunkten der Grünen Mandatsträger, zu Abläufen der Parteiarbeit und aktuellen Planungen und Veranstaltungen ließen auch noch Raum für Fragen und Anregungen der Neumitglieder: Wie können die Mitglieder neu gegründeter Ortsverbände ihre oft knappe Zeit sinnvoll investieren? An wen wendet man sich mit Anliegen und Fragen? Wo finden sich Unterstützer bei der Aufdeckung von Umweltsünden in der eigenen Gemeinde?

Obwohl der angestrebte Zeitrahmen von zwei Stunden weit überschritten wurde, waren sich am Ende alle einig, dass der Abend ein Gewinn für alle Beteiligten war und hoffentlich eine Neuauflage im nächsten Jahr erleben wird – weitere Neuzugänge vorausgesetzt.

 


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