KV Würzburg - Land

Nach Absage der Mahnwache machen die Ochsenfurter Grünen auf anderem Weg auf die Abholzung des Amazonas-Regenwalds aufmerksam

Ochsenfurt. Am Montag kamen Ochsenfurter Grüne spontan zu einem Fototermin am Mainufer zusammen, um auf die aktuell dramatisch beschleunigte Abholzung des Amazonas-Regenwalds hinzuweisen.

Eigentlich hatte die Grüne Ortsgruppe geplant, zu Mahnwachen vor dem Rathaus aufzurufen, die auch schon im Ochsenfurter Infoblatt angekündigt waren. Leider müssen diese aufgrund der hohen Corona-Auflagen vorerst entfallen.

Dennoch wollen die Grünen nach eigener Aussage nicht untätig zusehen, wie unter dem jetzigen Präsidenten Brasiliens die Abholzung des Amazonas-Regenwalds massiv vorangetrieben wird, um weitere landwirtschaftliche Produktionsflächen vor allem für Tierfutter – auch für den europäischen Markt (EU-Mercosur-Abkommen) – zu schaffen. Hier ist es Zeit, ein Zeichen zu setzen und auf dieses Thema aufmerksam zu machen.

 „Wir sind uns bewusst, dass die Menschen im Moment Pandemie-bedingt andere Prioritäten setzen. Aber es ist ja gerade diese Ablenkung, die Bolsonaro ausnutzt, um einen unglaublichen Frevel an der Grünen Lunge unseres Planeten zu begehen“, kommentierte Britta Huber, Stadträtin und Ortsvorsitzende der Grünen in Ochsenfurt, die Aktion. 

Die Mahnwachen sollen nachgeholt werden, sobald die behördlichen Bedingungen für Versammlungen dies wieder in erträglichem Maße zulassen.

Wer diese Aktion unterstützen möchte, findet im Internet diverse Kampagnen und Petitionen, u.a. die Grünen-eigene Aktion „Rettet den Amazonas“ sowie von Greenpeace, WWF und Campact.

 

Text: Thomas Lauer, Oliver Steiner, Britta Huber


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