KV Würzburg - Land

Fünf Silberlinden, drei Winterlinden und zwei Esskastanienbäume pflanzten die Höchberger Grünen an drei verschiedenen Standorten auf der Höchberger Flur.

Eigentlich war diese Pflanzung schon für den letzten Herbst vorgesehen. Aufgrund der anhaltenden großen Trockenheit musste sie aber auf dieses Frühjahr verschoben werden.

Die Auswahl der Bäume erfolgte nach drei Kriterien: Erstens sollten sie möglichst bienenfreundlich sein und Wildbienen und Bienen auch im Spätsommer, wenn Obstbäume und andere Pflanzen schon längst abgeblüht sind, noch Nahrung bieten. Dies ist bei allen drei Baumarten der Fall, da ihre Blüte erst zwischen Juni und September stattfindet.

Zum zweiten sind diese Baumarten relativ hitzeresistent, da sie alle ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammen, wo bekanntlich höhere Temperaturen herrschen als bei uns. Deshalb werden sie auch einen Anstieg der Temperaturen in unseren Breitengraden von zwei bis drei Grad voraussichtlich gut verkraften.

Ein weiteres Auswahlkriterium war für die Höchberger Grünen die große Biomasse von Linden und Esskastanien. Anders als Obstbäume können sie durchaus 20 Meter und noch höher werden und nehmen deshalb bedeutend mehr Kohlendioxid auf als Obstbäume, wirken also dem Klimawandel stärker entgegen.

Trotzdem wollen die Höchberger Grünen die Streuobstbestände, die auf vielen Streuobstwiesen in die Jahre gekommen sind, nicht vernachlässigen. Sie haben sich vorgenommen, nicht nur von Klimaschutz und heimischer Natur zu reden, sondern für jedes Prozent, das sie bei den nächsten Wahlen zum Marktgemeinderat vom Wähler bekommen, einen Obstbaum zu pflanzen sofern sich genügend Baumpatinnen und Baumpaten finden.


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