KV Würzburg - Land

Bienen und Wildbienen finden auf unserer Flur mit ihrer großflächigen Landwirtschaft immer weniger  Nahrung so dass sie oft in bebaute Gebiete ausweichen müssen da dort für sie noch eine höhere Nahrungsvielfalt und ein größeres Nahrungsangebot herrschen.

Vielfach ist sogar schon von einem Bienensterben die Rede. Auch viele Tiere finden auf den Feldern der großflächigen Landwirtschaft nur wenig Schutz. Um diesem Nahrungsmangel auch in Höchberg ein Stück abzuhelfen haben sich die Marktgemeinderäte Martin Hupp und Walter Feineis zusammengetan. Martin Hupp sähte hierfür zwei Felder die einige Jahre brach gelegen waren mit Bienenweide an einer Saatmischung die von der Landesanstalt in Veitshöchheim speziell als Bienennahrung entwickelt wurde.
Diese Bienenweide wird in Waldbüttelbrunn schon seit längerem von der Gemeinde ausgebracht. Die Ausgaben für das Saatgut für diese Maßnahme in Höchberg teilten sich die Höchberger Mitte die Höchberger Grünen und die Ortsgruppe des Bundes Naturschutz. Die drei Gruppen und der Runde Tisch Natur sehen in der Aussaat auch einen Ansporn für andere Grundstücksbesitzer es ihnen gleich zu tun.
Walter Feineis schuf auf einer nahegelegenen Streuobstwiese ein Biotop mit Obstbäumen Hecken stehendem und liegenden Totholz mit vielen Höhlen für Wildbienen liegengelassenen Baumschnitt und anderen Elementen zum Schutz von Tieren. Dabei ließ er sich von Jürgen Steinmetz vom Bund Naturschutz der in Waldbüttelbrunn das Wildbienenprogramm betreut intensiv beraten.
Da sich die Streuobstwiese schon in Richtung eines Magerrasens entwickelt wurde auf das Umpflügen des Feldes und die Aussaat von Bienenweide hier verzichtet. Stattdessen soll mit anderen Maßnahmen der Wert des Grundstücks für Bienen und Wildbienen noch weiter erhöht werten.

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