KV Würzburg - Land

Auf Einladung der GRÜNEN OV Gerbrunn-Randersacker-Theilheim, kam die Landtagsabgeordnete Kerstin Celina zum fraktionsübergreifenden kommunalpolitischen Austausch ins Weingut von Edgar Wallrapp in Theilheim. Celina stellte dar, wie unterschiedlich sich die Gemeinden im Landkreis in den letzten fünfzig Jahren entwickelt hatten. In Theilheim wuchs die Bevölkerung in diesem Zeitraum insgesamt um etwa ein Drittel, im letzten Jahrzehnt blieb die Einwohnerzahl jedoch relativ konstant. In Kirchheim dagegen und in Kürnach wuchs die Bevölkerung im gleichen Zeitraum um auf das Zweieinhalbfache, ein enorm schnelles Wachstum, das dazu führe, dass die örtliche Infrastruktur immer wieder am Limit sei (das formuliere ich noch exakter).

Zum Leben im ländlichen Raum gehöre auch das Arbeiten im ländlichen Raum, und da müsse sich eine Gemeinde inzwischen sehr breit aufstellen. Auch in Theilheim sei die Zahl der Vollerwerbslandwirte inzwischen auf 4 geschrumpft, erläuterte der Gemeinderat Fred Stahl. Vor 50 Jahren waren es noch 30. Der parteilose Bürgermeisterkandidat Thomas Herpich beklagte, seit Jahren ginge in Theilheim nichts voran: "Wenn keine Fördermittel beantragt werden, können auch keine kommen". Der anwesende ehemalige SPD Gemeinderat Dr. Bernd Schmitt, erläuterte die Situation des Kindergartens in Theilheim und sagte: "Trotz eines Gemeinderatsbeschlusses werde im Ort Stimmung gemacht gegen den Beschluss.

Er befürchte, dass die Mehrheitsfraktion im Theilheimer Gemeinderat bis zur Kommunalwahl nichts tun werde, um den Beschluss für einen Erweiterungsbau im Ort umzusetzen. Genau dies befürchtet auch Holger Seefried Vorsitzender des Trägervereins des Kindergartens. "Für uns Eltern wäre eine weitere Verschleppung nach mehreren Jahren Planung und intensiver Beteiligung verschiedenster Gremien und der Behörden eine Katastrophe" sagte er. "Wir haben wieder viele junge Familien, die wollen wissen, woran sie sind", Fred Stahl bekräftigte, dass er als GRÜNER Gemeinderat klar zu einem Kindergarten-Erweiterungsbau in der Ortsmitte stehe: "Kinder sind der Mittelpunkt, und sie sollten sich in der Mitte des Ortes austoben dürfen".
Am Ende der Veranstaltung dankte der Ortsvorsitzende der GRÜNEN, Simon Wagner, den Gästen und der Abgeordneten für die intensive Diskussion und überreichte Celina einen Blumenstrauß.

 


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